Vereinsjahr 2003

Im Katzenhaus Luga und in der Außenstation Berggießhübel haben 305 Katzen eine vorübergehende Heimat gefunden und konnten vermittelt werden. 226 Katzen wurden von Vereinsmitglieder zur Kastration gebracht. Seit 1.4.2003 erstattet die Stadt Dresden lediglich 50% der Kastrationskosten (eine Kastration kostet durchschnittlich 65 Euro pro Katze).
Sieben Hunde, die uns aus schlechter Haltung oder umständehalber übergeben wurden haben wir vermitteln und neuen Familien übergeben können.
Am 15. März bekamen wir für ein halbes Jahr drei neue ABM-Kräfte.
Die Bitte um eine monatliche Extraspende für die Direktanstellung von zwei Personen in Luga hat viele Tierfreunden erreicht. Seit Oktober 2003 konnten wir zwei Frauen, die bereits in Luga eingearbeitet wurden und mit Katzen gut vertraut sind, für ein Jahr beschäftigen.
Im Juni nahmen wir mit einem Infostand am Tarzan-Fest im Großen Garten teil. Erfreulich war, dass die vielen Hundefreunde großes Interesse an unserem Stand zeigten und gute Gespräche zustande kamen.
Ein Erfolg unserer Verhandlungsarbeit war, dass seit diesem Jahr zum ersten Mal in Dresden auch Hunde in ein Obdachlosenheim (Niklashof der Diakonie in der Hechtstraße 73) mitgebracht werden dürfen.
Die Mitgliederversammlung fand am 13. Dezember wieder im „Forum am Altmarkt“ der Dresdner Stadtsparkasse statt. Alle Vertreter des Vorstandes wurden wieder gewählt. Frau Manuela Schott hielt einen Vortag zum Thema „Wildtiere im Zirkus.“
Weitere Aktivitäten:

  • Januar: Strafanzeige gegen Pferde- und Rinderhalter im Schönefelder Hochland bei Dresden,
  • Februar: Plakataktion gegen Tierversuche,
  • April: Infostand bei der Ostermesse, Postkartenaktion mit Aufruf an die Regierung, mehr Geld für tierversuchsfreie Forschung zu investieren,
  • September: Besichtigung des Bärenparks in Worbis.

Des weiteren führten wir verschiedene Unterschriftensammlungen durch. Gegen die grausame Massentierhaltung von Masthähnchen, Puten und Kaninchen („love and respect“ – Aktion des Bundesverbandes) wurden im Sommer viele Unterschriften gesammelt.
Zahlreiche Briefe wurden direkt nach Brüssel gesendet, mit der Aufforde-rung, Tierschutz auch in die EU-Verfassung aufzunehmen.
Wir unterstützten eine europaweite Aktion gegen Tiertransporte, bei der kleine Stofftiere mit Protestkärtchen im November nach Brüssel gesendet wurden.
Wie in den vergangenen Jahren informierten wir die Bevölkerung an unseren Infoständen bei der Bunten Republik Neustadt, dem Elbhangfest, zur Vereinten Stadt, zum Stadtfest mit einem Stand an der Kreuzkirche und auf der Herbstmesse „Lebensart“.

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